Dezentrale Gleichstellung Fk. 1
Gerne beraten und unterstützen wir Sie nicht nur in Berufungskommissionen und Auswahlgruppen hinsichtlich von Gleichstellungsfragen, wir stehen auch für alle Statusgruppen in Anliegen, die im engeren und weiteren Sinne die Gleichstellung betreffen, zur Verfügung: Wir sind Ihre Ansprechpartnerinnen bei Fragen zur Mitwirkung in Gremien, zu Stellenbesetzungsverfahren sowie Machtmissbrauch und Ihre Kontaktpersonen zur zentralen Gleichstellungsbeauftragten der Universität.
Schreiben und sprechen Sie uns gerne an – gleichstellfk1[at]uni-wuppertal.de – oder unter der jeweils persönlichen Emailadresse: Für Fragen, Hinweise und Anregung stehen wir Ihnen immer gern zur Verfügung.
Dr. Nadine Bieker (Dezentrale Gleichstellungsbeauftragte)
bieker[at]uni-wuppertal.de
+49 202 439 5458
Christine Dzubiel, Akademische Rätin (Stellvertretende Dezentrale Gleichstellungsbeauftragte)
dzubiel[at]uni-wuppertal.de
+49 202 439 2204
Prof. Dr. Tanja Gojny (Stellvertretende Dezentrale Gleichstellungsbeauftragte)
gojny[at]uni-wuppertal.de
+49 202 439 2262
Prof. Dr. Svetlana Petrova (Stellvertretende Dezentrale Gleichstellungsbeauftragte)
petrova[at]uni-wuppertal.de
+49 202 439 3141
Lara Ehlis, M.A. (Gleichstellungsreferentin der Fakultät 1)
ehlis[at]uni-wuppertal.de
+49 202 439 5474
Workshop-Programm Mittelbau 2025–2026
Mit dem Sommersemester 2025 beginnt unsere Workshop-Reihe mit einem Programm für die Mitglieder des Mittelbaus der Fakultät 1.
Das Programm wird laufend ergänzt. Lassen Sie uns gerne wissen, falls Sie Vorschläge für weitere Workshops haben!
Bei Interesse an der Teilnahme bitten wir um eine kurze E-Mail an gleichstellfk1[at]uni-wuppertal.de. Sollten Sie mehr als einen Workshop besuchen wollen, bitten wir um die Angabe von Prioritäten.
Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, falls Sie die Möglichkeit einer Kinderbetreuung nutzen möchten.
(Stand: 03/2025)
Referent: Dr. Jan Stamm (impuls plus)
10–17 Uhr, Fakultätsraum (O.07.08)
Inhalte:
Viele Aufgaben, hohe Ansprüche und knappe Zeit – so sieht der Alltag für viele Wissenschaftler*innen aus. Vielleicht kennen Sie das auch: Der nächste Termin, die nächste Präsentation, das nächste Gutachten – irgendetwas drängt immer und muss noch rasch erledigt werden. Gleichzeitig steigt der Druck, die eigene Forschung voranzubringen. Und dann gilt es auch noch, die Spannung zwischen Abhängigkeit und Eigenständigkeit auszubalancieren, was zusätzlich anspruchsvoll ist und den ohnehin hohen Leistungsdruck in der Wissenschaft noch verschärft. Da heißt es Ruhe bewahren, damit der Stress nicht überhandnimmt.
Der Stresskompetenz-Workshop bietet Ihnen den kostbaren Freiraum, darüber nachzudenken, wo in Ihrem Hochschulalltag die Hauptquellen für Druck und Stress liegen und wie Sie klug damit umgehen können. In diesem Workshop lernen Sie, was Stress ist, wie er entsteht und welche Folgen er hat. Wir vergegenwärtigen uns typische Stressoren im Hochschulalltag. Unser Fokus liegt auf Strategien und Techniken zur Stärkung Ihrer persönlichen Stresskompetenz. Dabei nehmen wir die drei Bereiche der Stresskompetenz in den Blick: instrumentell (bspw. Zeitmanagement), mental (bspw. Umgang mit Perfektionismus) und regenerativ (bspw. Ausgleich und Pausengestaltung). Ziel ist es, dass Sie konkrete Ansatzpunkte und Methoden mitnehmen, um dauerhaft in einer gesunden Balance aus Anspannung und Entspannung zu bleiben.
Referent: Birol Mertol (FUMA – Fachstelle Gender & Diversität NRW)
10–17 Uhr, Fakultätsraum (O.08.07)
Inhalt:
Der Anti-Bias Ansatz ist eine Form der antidiskriminierenden Bildungsarbeit. Die Übernahme von Vorurteilen und Einseitigkeiten in Machtsystemen geht auf gesellschaftlich anerkannte und praktizierte Zuschreibungen über soziale Gruppen zurück. Im Kontext des Anti-Bias-Ansatzes wird auch von Schieflagen gesprochen, die sich auf verschiedenen Ebenen wiederfinden. Ziel des Anti-Bias-Ansatzes ist es, sich mit eigenen Bildern und Denkstrukturen diversitätsreflektiert und diskriminierungskritisch auseinander zu setzen, um Schieflagen zu erkennen und Gegenstrategien zu entwickeln.
Dies macht deutlich, dass zu aller erst die Öffnung zu unserer eigenen Haltung als Verantwortliche in der Bildungsarbeit die Grundlage bildet. Dabei werden wir unsere eigenen Bilder, Vorstellungen und Handeln reflektieren, mit dem Ziel eines kritischen Umgangs mit diesen. Auch werden wir den eigenen Arbeitsalltag in den Blick nehmen und diesen auf Einseitigkeiten überprüfen, da wir in institutionellen und strukturellen Abläufen involviert sind.
In dieser Fortbildung werden praxisnah Grundlagen und Zielsetzungen der Anti-Bias-Arbeit vorgestellt und auf die Einbindung in die Praxis eingegangen. Zugänge zu Themen wie 'Vorurteile, Macht und Diskriminierung' werden über selbstreflexive Übungen transportiert und es besteht der Raum eigene Erfahrungen – damit auch Einstellungen und Haltungen – zu reflektieren. Die Teilnahme setzt eine aktive Mitarbeit und die Bereitschaft, eigene Erfahrungen kritisch zu reflektieren und mit diesen in den Austausch zu gehen, voraus.
Referentin: Dr. Dieta Kuchenbrandt (schainundkuchenbrandt)
9–17 Uhr, digital via Zoom
Inhalt:
Ziel des Seminars ist es, Ihnen einerseits einen Rahmen zu geben, über Ihre eigenen beruflichen Motivationen zu reflektieren. Zum anderen bietet das Seminar Wissen, Hintergründe und Orientierung zur Planung und Entwicklung der nächsten Schritte hin zu einer langfristigen akademischen Karriere in Deutschland. Hierbei werden zunächst Fragen erörtert wie: Welche langfristigen beruflichen Optionen bietet der »Arbeitsmarkt Academia« für Wissenschaftler*innen und wie stehen hier eigentlich die Chancen? Welche Anforderungen und Kriterien sollten für diesen Karriereweg erfüllt sein? Wann sind welche Aufgaben besonders wichtig? Was hat die höchste Priorität? Wie wichtig ist die Habilitation? Welcher Zeitrahmen ist angemessen? Das Seminar informiert Sie über die zentralen Anforderungen (auch über Publikationen und Drittmittel hinaus) und Meilensteine für eine wissenschaftliche Karriere. Weiterhin vermittelt das Seminar Ihnen konkrete Tipps und Hinweise sowohl zur Gewichtung dieser Anforderungen als auch zu strategischen Überlegungen während der Postdoc-Phase auf dem Weg zur Professur. Darauf aufbauend bietet das Seminar Ihnen Gelegenheit, eine Bestandsaufnahme durchzuführen und Ihr eigenes akademisches Profil zu reflektieren sowie idealerweise daraus nächste wichtige Schritte abzuleiten.
Referentin: Beate Scholz (Scholz CTC)
9.30–17 Uhr, digital
Inhalte:
Im deutschen und europäischen Wissenschaftssystem gewinnen eingeworbene Drittmittel eine immer größere Bedeutung sowohl für wissenschaftliche Einrichtungen und deren Fortbestand als auch für die individuelle Karriereentwicklung. Oft erfolgt solche Drittmitteleinwerbung allerdings ohne systematische strategische Planung und ohne die Potentiale und Ziele der beteiligten Forschenden in den Blick zu nehmen. Dieser Workshop wählt daher einen grundlegenden anderen Ansatz, indem er die bisherigen Erfahrungen und jeweiligen Pläne der Teilnehmenden in den Mittelpunkt stellt. Er verfolgt insofern das Ziel, den Teilnehmenden Strategien zur Einwerbung von Fördermitteln vor dem Hintergrund ihrer individuellen Pläne und inhaltlichen Interessen zu eröffnen.
Sie benötigen Unterstützung bei der Finanzierung von Vortrags-, Forschung- und Konferenzreisen oder Druckaufträgen und Projekten? Sprechen Sie uns gerne an.
Antidiskriminierungsstelle der BUW
Die Antidiskriminierungsstelle hilft allen Studierenden, Beschäftigen und Angehörigen der Universtität vertraulich im Rahmen von Einzelfallberatungen. Sie berücksichtigt alle Diskriminierungsformen.
Nicole Potenza, M.A.
Referentin Antidiskriminierung
Raum: O.12.08
+49 202 439 2902
antidiskriminierung[at]uni-wuppertal.de
Umfrage des Familienbüros zur Vereinbarkeit von Studium und Familie während der Corona-Pandämie an der Bergischen Universität Wuppertal
Die Auswertung einer Umfrage des Familienbüros zur Vereinbarkeit von Studium und Familie während der Corona-Pandemie an der Bergischen Universität Wuppertalfinden Sie hier.