Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften

Dr. Sabrina Huber gewinnt bundesweiten Hochschulwettbewerb: Vier Veranstaltungen mit Autor*innen während des Jahres

05.03.2026|11:04 Uhr

(Foto: Ralf Schultheiß)

Dr. Sabrina Huber, Postdoktorandin in der Neueren deutschen Literaturwissenschaft (Prof. Dr. Matías Martínez), ist eine von zehn Gewinnerinnen des bundesweiten Hochschulwettbewerbs. Der Preis ist mit 10.000 Euro für die Umsetzung eines Projekts im Wissenschaftsjahr 2026 dotiert, das unter dem Motto „Zukunft der Medizin“ steht.

Huber wird im Zuge dessen in Wuppertal mit verschiedenen Öffentlichkeiten vier Veranstaltungen mit Autor*innen zu vier Themen der Medizin der Zukunft durchführen, um literarische Vorstellungen und Narrative zu diskutieren. Ihr Projekt „Future Health under (Self-)Surveillance. Überwachung von Körper und Psyche in Literatur und Alltagspraxis“ untersucht, wie die Literatur Patientenüberwachung, Pflegerobotik, Selftracking, E-Patientenakte und vieles mehr in Zukunftswelten erzählt und Chancen und Risiken imaginiert. Huber widmet sich dabei Fiktionen zu vier Zukunftsfeldern: Pflege/-notstand, KI-gestützte Psychotherapie, Tracking weiblicher Körperdaten und Versorgungs(un)gerechtigkeit. Ziel ist es, in niederschwelligen Formaten mit Öffentlichkeiten im Stadtraum Wuppertal solche Narrative zu lesen, zu diskutieren und zu produzieren: Wie stellen wir uns Versorgung unter Überwachung vor? Welche Visionen wollen wir leben, verhindern oder gestalten? Sobald das Programm in Gänze veröffentlicht ist, werden wir es an verschiedenen Stellen mitteilen.

Der Hochschulwettbewerb wird jährlich von Wissenschaft im Dialog (WiD) in Kooperation mit dem Bundesverband Hochschulkommunikation, der Hochschulrektorenkonferenz, der Jungen Akademie und in diesem Jahr auch der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) ausgerufen und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt im Rahmen des Wissenschaftsjahres gefördert.

Herzlichen Glückwunsch!